Warum Glasfaser direkt ins Haus die bessere Wahl ist

Glasfaser ist nicht gleich Glasfaser. Wenn du gerade überlegst, ob sich ein Glasfaseranschluss für dein Zuhause oder dein Unternehmen lohnt, bist du wahrscheinlich schon auf zwei Abkürzungen getroffen: FTTH und FTTC. Beide haben etwas mit Glasfaser zu tun, funktionieren aber technisch unterschiedlich und liefern entsprechend unterschiedliche Geschwindigkeiten.

Damit du dich nicht im Fachbegriffe-Dschungel verlierst, erklären wir dir hier verständlich, worin sich FTTH und FTTC unterscheiden, welche Leistung du erwarten kannst und welche Variante die beste Wahl ist.

Vergleich von FTTH-Glasfaseranschluss und FTTC-Kupferleitung: links leuchtende Glasfaserkabel, rechts klassische Kupferfaden.

 Was bedeutet FTTC?

FTTC steht für „Fiber to the Curb“. Hier endet die Glasfaser am Verteilerkasten in deiner Straße. Die letzten Meter zu deinem Haus verlaufen über klassische Kupferleitungen.

Die typische FTTC-Geschwindigkeit liegt zwischen 50 und 250 Mbit/s im Download. Die Uploadrate ist meist deutlich geringer, teilweise nur 10 bis 40 Mbit/s. In der Praxis reicht das für Streaming oder Home Office aus, aber bei vielen parallelen Anwendungen stößt FTTC schnell an seine Grenzen.

Da die Strecke zwischen Verteiler und Haus über Kupfer läuft, und ein Verteilerkasten mehrere Haushalte versorgen muss, kann die Geschwindigkeit je nach Leitungslänge und Position des eigenen Hauses deutlich sinken.

Was ist die Bedeutung von FTTH?

FTTH bedeutet „Fiber to the Home“ und beschreibt die modernste Möglichkeit der Glasfaseranbindung. Dabei endet das Glasfaserkabel nicht an einem Verteilerkasten, sondern direkt in deinem Haus. Dadurch nutzt du die volle Bandbreite ohne technische Verluste.

Ein typischer FTTH-Anschluss kann stabil bis zu 1.000 Mbit/s im Down- und Upload liefern. Für Home Office, Cloud-Backups, Videokonferenzen oder datenintensive Unternehmen ist das ein enormer Vorteil. Mit hochmoderner XGS-PON Technologie sind sogar bis zu 10.000 Mbit/s möglich. Auch wenn dieser Datenumfang in der heutigen Zeit noch nicht voll ausgeschöpft wird, lohnt sich diese moderne Form des Glasfaseranschlusses, weil die Datenmengen in den nächsten Jahren weiter steigen werden: Eine Technologie für die nächsten Jahrzehnte. Immer mehr Geräte sind dauerhaft online, Videos werden in höheren Auflösungen gestreamt und Anwendungen wandern in die Cloud. Glasfaser ist darauf ausgelegt, diese Entwicklung langfristig und zukunftssicher mitzugehen.

Im Streaming sorgt FTTH für schnelle Startzeiten, stabile 4k-Videos und geringe Latenzen. Auch beim Backup großer Dateien ist FTTH oft zehnmal schneller als FTTC: Ein 10-GB-Upload kann über FTTC rund 20 Minuten dauern. Über FTTH ist er in unter zwei Minuten erledigt.

Illustration einer Wohnsiedlung mit drei Anschlussvarianten: Links verläuft eine Kupferleitung bis ins Haus, in der Mitte endet die Glasfaser am Verteilerkasten, und rechts ist Glasfaser bis ins Haus verlegt. Die Leitungswege sind farblich markiert und verlaufen unter der Straße entlang.

 Welche Option ist die richtige für mich?

Wenn du maximale Stabilität und hohe Uploadraten willst, führt an FTTH kein Weg vorbei. Sie bietet dir stabile Geschwindigkeiten, eine hohe Ausfallsicherheit und ausreichend Reserven für die digitale Zukunft.

Prüfe daher am besten direkt die Ausbaupläne in deinem Gebiet und vergleiche mögliche Kosten für den Hausanschluss und Tarifwechsel. Viele Anbieter fördern den FTTH-Ausbau und bieten den Hausanschluss kostenlos an, wenn du dich während der Ausbauphase registrierst.

Leider können wir Ihnen keinen Tarif an Ihrem Standort anbieten.

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.